Denk-mal!

Die Lutherkirche hat ein Geheimnis. Hinter einem Vorhang im Erdgeschoss des Glockenturms verbirgt sich ein Kriegerdenkmal für die Toten des Ersten Weltkriegs, das wahrscheinlich nur wenige kennen. Es war ursprünglich seit 1922 im Altarbereich des Lutherhauses im Beisenkamp installiert. Mit dem Bau der Lutherkirche kam es 1928 in die dafür geschaffene so genannte „Ehrenhalle“ des Glockenturms. 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) ist es nun an der Zeit, sich mit diesem historischen Dokument auseinander zu setzen. Deshalb gibt es bis zum 28. Juni die Gelegenheit, sich das Kriegerdenkmal einmal anzuschauen und eigene Gedanken sowie Anregungen in ein im Turmzimmer ausgelegtes Buch zu schreiben. Leitfragen auf ausliegenden Arbeitsblättern können dabei eine Hilfestellung sein. Auch im Foyer des Etienne-Bach-Hauses gibt es die Gelegenheit, Gedanken zu verfassen. Jedes Denkmal enthält für die Nachgeborenen schließlich die Aufforderung zum eigenen Nachdenken – denk mal! Gelegenheit zur Besichtigung des Kriegerdenkmals besteht immer nach den Gottesdiensten sowie an den Samstagen zwischen 9.30 und 12.30 Uhr. Auskünfte geben gerne auch Kirchmeister Albrecht Laug sowie Pfarrer Thomas Mämecke.

Foto: Silke Wilhelm-Mämecke

Foto: Silke Wilhelm-Mämecke